Ist Tabak immer schädlich?

Die Aussage, wonach jede Art von Tabak gleichermaßen schädlich ist, ist selbst wissenschaftlich nicht haltbar. Ein Leiter eines Nikotin-Institutes in Wien hat sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Prävention und Ausstieg aus dem Rauschen beschäftigt. Auf DerStandard sagt er, dass nicht alle Tabakprodukte dasselbe Gefährdungspotenzial aufweisen. Snus ist ein in Schweden produzierter Tabak und das wohl meistuntersuchteste rauchfreie Tabakprodukte auf dieser Erde.

Experten zufolge, ist der Konsum dieses Oraltabaks um mindestens 90 Prozent ungefährlicher als das Rauchen von Zigaretten. Es gibt jedoch auch eine Aussage des Forscherteams des National Institute of Cancer Prevention and Research in Indien — demnach sei rauchfreier Tabak genauso gefährlich wie das Rauchen einer Zigarette.

In Schweden gibt es kaum Raucher

Snus hat insbesondere bei der männlichen Bevölkerung die Zigarette als am meisten konsumiertes Tabakprodukte abgelöst. Durchschnittlich rauchen nur fünf Prozent der Schweden. Im Vergleich: In Deutschland sind es circa 24 Prozent.

Hierdurch sind auch die Krankheiten, welche durch das Rauchen zustande kommen, rapide gesunken. Die Rate an Mund- und Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankten Menschen ist beispiellos niedrig. In der Literatur wird diese Entwicklung als „die schwedische Erfahrung“ bezeichnet.

Keine Krebswarnung auf Produktdosen

Zwar gibt es Snus bereits seit Anfang des 19. Jahrhundert, aber erst vor circa 40 Jahren wurde mit umfangreichen Forschungen hinsichtlich der gesundheitlichen Auswirkungen begonnen. Die Ergebnisse lauten wie folgt: Es gibt keinen nennenswerten Zusammenhang zwischen schwedischen Snus und Krebserkrankungen. Ebenso scheint die Gefahr auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt nicht der Rede wert zu sein.

So kam es, dass die europäischen Gesundheitsbehörden bereits 2001 die Krebswarnungen auf Snusdosen entfernt haben. Da bei Oraltabak kein Rauch inhaliert wird, gibt es auch keine Verbindung zwischen Snus und chronischen Lungenerkrankungen.

Anwendung von Snus

Die beliebten Tabak-Beutelchen werden hinter die Ober- oder Unterlippe geklemmt. In dem Beutelchen befindet sich lediglich Tabak, Wasser, Salz und Aromen. Je nach Sorte und Belieben verbleibt der Beutel etwa 15 bis 60 Minuten im Mund.

Während den besagten 15 bis 60 Minuten setzt der Beutel nach und nach Nikotin frei. Über die Mundschleimhäute wandert das Nikotin direkt in die Blutlaufbahn und sorgt dafür, dass Stress abgebaut wird. Ebenso wirkt Snus sehr aufputschend. Weitere Informationen gibt es auf https://snuscorp.com/de/.

Es kann aber auch süchtig machen, denn es wirkt auch im Belohnungszentrum des Gehirns, was eben von dem Konsumenten als sehr angenehm empfunden wird.

Wer konsumiert Snus?

Snus wirkt wie ein Aufputschmittel und ist daher sehr bei Sportlern beliebt. In ganzen Szenen wird der Tabak sogar in ganzen Mannschaften konsumiert. So etwa bei Eishockeyspielern aber auch bei Kraftsportlern.

Sie können hierbei also durchaus von einem legalen Dopingmittel sprechen. Eine Portion der beliebten Modedroge entspricht den Konsum von etwa drei Zigaretten. Bereits nach wenigen Sekunden kommt es zu einem Hochgefühl. Auf der Dopingliste erscheint es im übrigen auch nicht.

Kann es zu Problemen führen?

Jugendliche sollten Snus nicht konsumieren. Ältere Menschen hingegen können Snus als Kompensation zur Zigarette ansehen, weil das Krebsrisiko damit erheblich gemindert wird. Unter Experten gelten die Tabak-Beutel auch als Einstiegsdroge in „härtere“ Sachen.

Vergessen darf aber nicht, dass die Hersteller in Norwegen und Schweden nach strengen Standards arbeiten. Schadstoffe werden bestmöglich ausgefiltert — Asiatische Produkte sollten vermieden werden, denn diese haben eine tausendfache Belastung an Schadstoffen.

Vielen Dank für das Lesen meines Blogs!

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